Was steckt hinter der Interlink Innovation Scrum Kitchen?

Lukas Schaaf

Lukas Schaaf

Teilen macht Freude:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on print
Share on email

Die Zielsetzung und Hintergründe

Scrum ist derzeit in aller Munde: Das wohl bekannteste agile Vorgehensmodell stammt ursprünglich aus dem Bereich der Softwareentwicklung, wird inzwischen aber auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Da wir vom schlanken Scrum-Framework und seinem Potenzial als Wegbereiter für Agilität überzeugt sind,  haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Vorteile von Scrum auch Menschen außerhalb der Softwarebranche näher zu bringen.

Basierend auf der Idee, die Kochleidenschaft unseres Geschäftsführers Thomas Kalker mit seiner Scrum-Expertise zu verbinden, entstand so schließlich die Interlink Innovation Scrum Kitchen – und erfreut sich seither großer Beliebtheit.

Die Zielsetzung der Scrum Kitchen besteht darin, das Vorgehensmodell Scrum und agiles Projektmanagement anhand der praktischen Anwendung beim Kochen zu erleben. Die TeilnehmerInnen lernen im Rahmen eines Kochevents, was agile Methoden und Prinzipien in der Praxis bewirken und wie SCRUM tatsächlich funktioniert.

Das Format

Zuletzt führten wir mit den Mitarbeitern eines mittelständischen ERP-Beratungshaus zwei Scrum Kitchens durch. Bei einem (corona-konformen) Get-Together im Innenhof des Kochraumes stimmten wir die Teilnehmer auf den Tag ein und teilten sie in Teams ein. Außerdem wurde jedem Teammitglied für die einzelnen Kochdurchläufe eine bestimmte Rolle mit bestimmten Aufgaben und Verantwortlichkeiten zugewiesen.

Um die Sensibilität für Kundenbedürfnisse zu schulen, kochten die Teams im Rahmen der Scrum Kitchen nicht für sich selbst, sondern jeweils für ein anderes Team. Nach den jeweiligen Wünschen der Teammitglieder wurden mit viel Liebe zum Detail, Kreativität und unter dem Einfluss von positivem Stress zwei Gerichte zubereitet: zunächst ein gemischter Salat als Vorspeise, anschließend ein Pastagericht.

Alle Aktivitäten und Abläufe in der Küche wurden zunächst am Kanban-Board geplant und in Form von Sprints durchgeführt. Nach der Zubereitung eines jeden Gangs aßen die Teilnehmer gemeinsam, tauschten sich aus, reflektierten den Kochprozess und suchten nach Verbesserungspotenzialen. Abschließend wurden die Erlebnisse und Erkenntnisse beim Kochen in das Scrum-Framework eingeordnet und aufgezeigt, wie die Anwendung von Scrum im Projektalltag aussehen kann.

Der Outcome

Durch die Teilnahme an der Scrum Kitchen erlangten die Teilnehmenden ein Gespür für das Scrum-Framework und erhielten erste Einblicke in die Welt des agilen Projektmanagements.

Das Prinzip des gegenseitigen Bekochens erhöht die Sensibilität für Kundenbedürfnisse und stellt den Nutzer bzw. Kunden in den Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten.

Diese Erfahrungen können die Teilnehmer anschließend auf den täglichen Umgang mit ihren Kunden übertragen. Obendrein wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, denn die Interaktion von Menschen unterschiedlicher Hintergründe lässt neue Ideen und Perspektiven entstehen. Mithilfe des zur Verfügung gestellten Scrum Kitchen-Playbooks können die Teilnehmenden alle Elemente der Scrum Kitchen und des Scrum-Frameworks im Nachhinein rekapitulieren und es im Projektalltag als Leitfaden verwenden.

Inhalts­verzeichnis

Haben Sie Fragen?

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Rufen Sie mich an:

+49 89 21 543 60 - 20

Schreiben Sie mir eine Nachricht: