Case Story: Wie gestalte ich einen Kreativtag?

Annika Bichlmayr

Annika Bichlmayr

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Die Zielsetzung und Hintergründe

“Wir brauchen Innovation” ist ein oft gehörter Satz im Businessumfeld – leicht gesagt und schwer getan. Warum Innovation für Unternehmen wichtig ist, ist schnell erklärt: In sich schnell verändernden Märkten werden die Kundenbedürfnisse zunehmend individueller und die Produkte aus Kundensicht austauschbarer. In diesem höchst volatilen Umfeld sehen sich Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, innovative Produkte und Services hervorzubringen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich den schnell wechselnden Gegebenheiten anpassen zu können. Doch wie geht man den Innovationsprozess sinnvoll an?

Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, ein bloßes “Ideentheater zu veranstalten” – sprich viele Ideen zu generieren, die anschließend in der Schublade verschwinden und aus denen sich nichts entwickelt – hielten wir nach einer Methode Ausschau, die unsere Kreativität in geregelte Bahnen lenken sollte.

Gemäß dem Leitsatz „Design is thinking made visual“ wagten wir uns schließlich mit einer buntgemischten Gruppe von interessierten und motivierten Mitstreitern auf das bislang unbekannte Terrain des Design Thinking und hielten einen an die Design-Thinking-Methode angelehnten Kreativtag ab.

Das Format

Der Kreativtag startete zunächst mit einer kurzen Einführung in das Design Thinking-Konzept und vermittelte unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern das nötige Handwerkszeug für den Tag. Nach einer Auflockerungsübung und der Einteilung in Kleingruppen stiegen wir direkt ein, Die Fragestellung lautete: „Wie sieht für Sie das ideale Networking-Business-Event aus?“.

Wir starteten mit Phase 1, dem Verstehen und Beobachten. Das Ziel dieses Schrittes besteht darin, ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse des Nutzers zu erlangen und Probleme zu definieren. In Phase 2, Standpunkt definieren, sortierten wir den in Phase 1 generierten Input und arbeiteten die Kernpunkte heraus. Design Thinking ist eine kreative Methode – bunte Stifte, Plakate, Eddings und Post-Its waren daher den Tag über im Dauereinsatz und verwandelten den Seminarraum in eine ebenso bunte wie hochproduktive Arbeitsumgebung.

Nach der Mittagspause, die von unseren Gästen ganz im Sinne unseres Workshop-Themas zum lockeren Netzwerken genutzt wurde, gingen wir über in Phase 3, der Ideenfindung, und generierten mithilfe unterschiedlicher Kreativitätstechniken, wie der 6:3:5-Methode, einer Mind Map und einem Event-Bingo, Ideen und Lösungsvorschläge für die zuvor identifizierten Problemfelder.

Im Anschluss bastelten wir in Phase 4 einen gemeinsamen Prototyp, der unsere Vision einer möglichen idealen Event-Location greifbar machte.

Der Outcome

Die Arbeit in Kleingruppen stellte sich während des gesamten Tages als äußerst vorteilhaft und produktiv heraus, so brachten unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in jeweils relativ kurzer Zeit sehr viele unterschiedliche, interessante und wertvolle Gedanken aufs Papier, tauschten sich aus und profitierten vom Wissen und den Ideen der anderen.

Am Ende des Tages hatten die Teilnehmenden exemplarisch alle Design-Thinking-Phasen durchlaufen und ein Gespür für die Methodik erlangt. Inhaltlich wurden viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge für angenehme und zielführende Business-Events erarbeitet, die selbstverständlich von allen Teilnehmenden verwertet werden dürfen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit, ihre Mitarbeit, ihre tollen Ideen und für ihre Zeit!

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